Sonntag, 5. August 2012

Impressionen...


Miriam beim Haus von Dorothea, direkt gegenüber ist ein riiiiesiger Wald, mitten in der Stadt! Affen und andere Tiere inklusive, wir haben uns schon vorgenommen, ihn bald zu erkunden!


Jacki und ich mit unseren Nachbarinnen vor der Kirche, bei deren Gottesdienst wir heute waren. Der Gottesdienst war komplett auf Englisch und von den Jugendlichen der Gemeinde gemacht, mit sehr viel Gesang :-)! Hier wurde der Wein beim Abendmahl übrigens aus Minibechern - als würde man Kurze trinken - serviert.

Nach der Kirche gab es noch Tee für alle Mitglieder der Gemeinde, das war total nett, weil die Kenianer sehr gastfreundlich sind und wir so viele Menschen kennen lernen konnten.


Ich vermisse meine ganzen Tiere ja und es ist schrecklich, wenn man im Auto oder Bus sitzt und auf der Straße Händler mit Babyhunden oder -katzen zum verkaufen rumlaufen..dafür wurde heute "Aldi", der Hund der deutschen Gemeinde, ordentlich durchgeknuddelt!


Auf der Rückfahrt von Dorotheas Haus - wie könnte es anders sein - Stau :-)
Kenia besteht aus Stau, viel gruseliger ist jedoch die Fahrweise der Autos. Besonders bei Kreiseln wird jede Vorfahrtsregeln missachtet...wer als erster motiviert losfährt oder das größere Auto hat, der hat auch Vorfahrt. Oft denken das beide Autos gleichzeitig und dazu laufen noch 3-4 Menschen ohne zu gucken über die Straße ..und wir bekommen immer fast einen Herzstillstand!


Gestern haben wir das erste Mal Zuckerohr gegessen, total witzig, kann man am Straßenrand unglaublich günstig kaufen. Es wird dann vor deinen Augen in kleine Stücke geschnitten und dann darf man  munter drauf rumkauen. Schmeckt lecker aber gewöhnungsbedürftig und am Ende hat man das Gefühl mehr Müll (rechts im Glas) zu haben als vorher Zuckerrohstückchen :-)

Samstag, 4. August 2012

Erstes Lebenszeichen!


Hallihallo ihr Lieben!

Ich bin mittlerweile schon seit drei Tagen in Kenia und finde, es ist an der Zeit, mich auch hier mal wieder zu melden. Mir geht es supergut, die Menschen, die wir bis jetzt getroffen haben, kümmern sich total lieb um uns und helfen uns, wo sie können. Besonders Mary, unsere Chefin und gleichzeitig Nachbarin, und Susan, eine Socialworkerin vom PLCC, nehmen sich sehr viel Zeit, um uns Dorfkinder ins Stadtleben zu integrieren. Doch es ist nicht nur Nairobi selbst mit seinen unzähligen Autos und Bussen, die ohne jede Rücksicht über die Straßen rasen, sondern auch viele andere Dinge, die uns gerade am Anfang ungewohnt erscheinen.
Plötzlich läuft der Strom über prepaid, Wasser muss gekocht und gefiltert werden und wir müssen mit den Matatubussen fahren, um andere Teile von Nairobi zu erreichen. Aber wie gesagt, wir werden tatkräftig von allen untersützt und so sind Jacki und ich sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahr kleine Nairobikennerinnen werden – wir hoffen es zumindest J
Mit Jacki meiner Mitfreiwilligen aus Bayern verstehe ich mich zum Glück total gut! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja auch mal bei ihrem Blog reinschauen  -> jacki-nairobi.blogspot.de
Arbeiten müssen wir noch nicht, wir werden ab Montag erstmal einen zweiwöchigen Sprachkurs haben, bevor unsere Arbeit im PLCC mit dem jährlichen Ausflug ins Camp beginnt, wir sind supergespannt auf Zeit, ich werde dann bestimmt auch hier viel zu berichten haben.
Zur Zeit wohnen wir noch zu dritt in unserer kleinen Wohnung, weil Miriam, eine andere Freiwillige vom ZMÖ, meiner Entsendeorganisation, auch an dem Sprachkurs teilnimmt, bevor sie die Reise nach Voil zu ihrem Projekt antritt.
Dass wir zu dritt wohnen ist aber kein Problem, weil die Wohnung wirklich superschön ist, aber seht selbst… J

So das wars erstmal von mir: Allgemein gilt immer noch, ich freue mich sehr sehr sehr über jede E-Mail oder auch Briefe und wer in den Rundmailverteiler mithineinmöchte (alle 1-2 Monate schreibe ich etwas ausführlicher über die Zeit hier), schickt mir bitte eine E-Mail an jane.gerundt@yahoo.de



Die Bilder habe ich direkt vor unserer Haustür aufgenommen habe. An den Straßen tummeln sich überall kleine Stände, bei denen man für sehr sehr wenig Geld Obst, Gemüse, anderes Essen oder auch Internet, Strom und Handyguthaben kaufen kann.